Mittwoch, 21. November 2012
Fe de errata
- no miento -
De veras
te hamé
Así con »h«
porque fue
error"
Yo confieso
- no miento -
De veras
te amé
Así sin »h«
porque no fue
error
Mittwoch, 12. September 2012
Die Popkultur entstand irgendwann zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg...
»Ich weiß, ich weiß zuviel für mein Alter. Er weiß zwanzig Mal soviel wie ich, und er weiß die schwierigsten Sachen, und trotzdem tun sie ihm nicht weh. Aber mir tut alles gleich weh, ich weiß auch nicht, warum das so ist.«
»Du meinst, dass Du es fühlst?«
»Ich fühl' es, und es tut mir was an. Es ist wie eine stellvertretende Sünde, wenn es so etwas gibt.«
»Ich verstehe.«
»Entschuldige, dass es mir so ernst damit ist. Ich weiß, dass es unhöflich ist. Aber manchmal muss ich's tun, weil es soviel gibt, was wir nicht wissen, und wenn wir es kennen, kommt und geht es so schnell über einen hinweg wie eine Welle.«
Nach Ernest Hemingway - Inseln im Strom.
Mal im Ernst: Da ist alles drin. Sich in seinem Alter fehl am Platz fühlen, alles tief fühlen, Fremdschämen, sich für überflüssige Dinge entschuldigen...
Freitag, 6. Juli 2012
Attic
Ich warte auf den Regen. Damit er mich in den Schlaf trommelt. Er kommt. Es gießt, donnert, blitzt. Ich kann nicht schlafen. Raus in die Nacht, durch den Wald zum Feldrand. Für Momente alles taghell. Ich halte Ausschau. Kaltes Wasser in den Haaren, auf der Haut, überall.
Ich sehe niemanden. Keine Hand, die die meine fasst.
Ich bleibe allein. Gehe zurück und kann nicht schlafen.
♪♫♪ EF - Ett
Montag, 21. November 2011
Brandung
Wie der Raum zwischen wachen und schlafen,
Übergang
ist die Brandung.
Vom festen Grund des Wachseins
wechselt man durch sie hindurch,
in das Meer der Träume und des Schlafes,
es zu durchqueren – seine tiefsten Tiefen –
um doch wieder durch die Brandung das Land zu erreichen,
wach zu werden.
Ich fand das so ein schönes Bild, dass ich etwas schreiben musste. Sowas sucht mich jetzt regelrecht heim, meistens beim Einschlafen, mitten in der Brandung, wie sollte es auch anders sein. Das kann man noch ausbauen: Wie einen das Wasser umfasst, flüssig, nicht greifbar und doch vorhanden, dass es mal ruhig ist, mal unruhig, mal kalt, mal warm, wie man den Halt verliert, wenn's tiefer wird... Ich weiß wenig über die korrekte Zeichensetzung, Geviertstriche, Semikolons.
Und ich glaube manche Menschen verweilen wach zwar jenseits der Brandung, aber dennoch immer im flachen Wasser.